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Akkuload - ein Mikroprossor-gesteuertes Ladegerät für Akkuzellen
Änderungen
Neue Version vom 26.6.05
In der Routine akkuuart.asm ist der Text über den Zustand des Monitoring
falsch ausgegeben. Betroffen ist nur der Betrieb mit RS232/SIO. Der Fehler ist
korrigiert.
Neue Version vom 2.5.05
In der Routine akkucalc.asm vom März führt ein Fehler dazu, dass der
angezeigte Strom doppelt so groß erscheint als er tatsächlich ist.
Entsprechend falsch sind auch alle abgeleiteten Größen (Ladekapazität
etc.). Bitte die Version von akkucalc.asm vom 2.5.05 verwenden! (Danke an den
Entdecker, Sebastian Mazur)
Beschreibung
Der Akkulader lädt maximal vier kleine Akkus einzeln mit wählbaren
Strömen zwischen 5 mA und 220 mA (max. bis ca. 350 mA in einem einzelnen
Kanal). Das Laden und alle Einstellungen dazu erfolgt individuell für jeden
einzelnen Akku, gemischte Bestückung der vier Kanäle ist daher ohne
Einschränkung möglich. Der Ladevorgang jedes einzelnen der maximal
vier Akkus wird vorgewählt und von einem Mikroprozessor gemessen und
überwacht, der Ströme und Ladekapazitäten misst und korrigiert.
Die Bedienung des Geräts erfolgt entweder über die serielle Schnittstelle
eines Rechners oder über drei Tasten. Die Bedienung und die Ausgabe der
aktuellen Werte erfolgt über eine vierzeilige LCD-Anzeige.
Die Charakteristika und die Ladegeschichte von maximal 32 Akkus sind intern
speicherbar, so dass über die Nummer des Akkus rasch die nötigen
Einstellungen (Ladekapazität, Ströme, etc.) vorgenommen sind. Die
Anzahl Volladungen der einzelnen Akkus mit Nennkapazität werden
gespeichert und automatisch nach Abschluss des Ladevorganges aktualisiert.
Über die SIO-Schnittstelle können alle Informationen ausgelesen
und alle Funktionen bedient werden. Im Monitoring-Modus können die Messwerte
mitgeschrieben und später mittels Software auf dem PC ausgewertet werden.
Funktionsweise
Das Gerät wird durch einen ATMEL-AVR ATmega16 mit einem internen Takt von
8 MHz gesteuert. An den Prozessor sind angeschlossen:
- vier pulsweiten-getaktete Ausgänge für die Steuerung des Ladestroms,
- vier Ausgänge zur Ansteuerung des Entladevorgangs,
- vier AD-Wandler-Kanäle zur Überwachung der Spannung der vier
Akkus,
- vier AD-Wandler-Kanäle zur Überwachung des Stroms beim Entladen
und Laden der vier Akkus,
- drei Eingänge für die Bedientasten, teilweise kombiniert mit
- vier LED-Ausgängen zur Anzeige des Ladezustands,
- zwei serielle Ports für die Kommunikation über die RS232-
Schnittstelle,
- 10 Port-Ein- und Ausgänge für die Ansteuerung der LCD-Anzeige,
kombiniert mit
- vier Ein-/Ausgängen für die Programmierschnittstelle zur
In-System-Programmierung des Prozessors.
Download
Hinweis: Im Schaltbild des Analogteils in der Version aus 2005 waren die
AD-Wandler-Anschlüsse von Kanal 3 vertauscht. Dieser Fehler ist in
der unten referenzierten Version korrigiert.
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